Tree of Life® Bestattungen – Die einzigartige Form der Beisetzung

 

In den letzten Jahren sind alternative Bestattungsformen immer mehr in den Vordergrund gerückt. Für viele Menschen ist dabei die Nähe zur Natur wichtig. Eine ganz besondere Form der Bestattung nimmt daher die Tree of Life® Bestattung ein. Erfahren Sie jetzt was es damit auf sich hat und was es dabei zu beachten gilt.

Erstmal unterscheidet sich die Tree of Life® Bestattung kaum von einer regulären Beisetzung einer Urne. Die verstorbene Person wird also je nach persönlichem Wunsch vor oder nach der Trauerfeier eingeäschert. Die besondere Behandlung erfolgt dann im Anschluss mit der Asche, denn diese wird schrittweise in speziell entwickeltes Substrat gemischt, welches dann zur Aufzucht eines von der verstorbenen Person ausgesuchten Baumes genutzt wird. Die Pflanzung des Baumes wird in einer spezialisierten Baumschule vorgenommen. Dort wird in der Folgezeit der Nährstoffgehalt des Substrats und die Entwicklung des Baumes während der Durchwurzelung konstant überwacht um einen optimalen Wuchs des Baumes zu garantieren. Dadurch wird gewährleistet, dass der Baum die Nährstoffe aus der Asche absorbieren kann. Je nach Art des Baumes kann die vollständige Wachstums- und Absorbsionszeit mindestens ein halbes Jahr betragen.

Wenn der Baum schließlich groß genug ist, wird dieser mit den entsprechenden Beisetzungsdokumenten an die Hinterbliebenen zur Abschiednahme übergeben und kann an einem geeigneten Ort gepflanzt werden. Somit haben die Angehörigen einen ganz persönlichen Gedenkplatz. Oft wird zu diesem Zweck eine Stelle im eigenen Garten verwendet. Selbstverständlich besteht jedoch auch die Möglichkeit den Baum in dafür vorgesehenen Erinnerungshainen oder speziellen Begräbnisforsten zu pflanzen, sollte man nicht über einen eigenen Garten verfügen oder möchte sicherstellen, dass der Baum auch die optimale Pflege erhält.

Generell sollte man sich bewusst sein, dass der gepflanzte Baum je nach Art sehr groß werden kann und nach einiger Zeit nicht mehr mitgenommen werden kann, wenn man Umziehen sollte. Der Platz für das Pflanzen des Baumes sollte also gut überlegt gewählt werden.

Eine der Schwierigkeiten, die es bei dieser Form der Bestattung gibt, ist die in Deutschland vorhandene Beisetzungspflicht, die auch Friedhofszwang genannt wird. Diese besagt, dass eine verstorbene Person nicht außerhalb eines Friedhofs beerdigt werden darf. In der Folge darf der Pflanzvorgang des Baumes leider nicht in Deutschland vorgenommen werden. Grundsätzlich ist das aber ein lösbares Problem, da es in anderen Ländern, wie der Schweiz, der Tschechischen Republik oder den Niederlanden keine Beisetzungspflicht gibt. Wir als Bestatter arbeiten daher mit verschiedenen Unternehmen in diesen Ländern zusammen um die Überführung der Asche, die Aufzucht des Baumes und den Transport des pflanzfertigen Baumes zu Ihnen zurück zu organisieren. Dabei wird natürlich ein rechlich einwandtfreier Ablauf dadurch garantiert, dass wir mit amtlich zugelassenen Baumschulen und Bestattungsunternehmen im Ausland zusammenarbeiten.

Wenn Sie sich weitere Informationen über mögliche Baumarten, den Ablauf oder die Partnerunternehmen wünschen, dann machen Sie einen Termin und lassen Sie sich von uns gerne ausführlich in einem persönlichen Gespräch beraten.

 

 

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